CO2-Abgabe: Heizen Mit Gas Und Öl Verteuert Sich

Springe zum Hauptinhalt Springe zum Hauptmenü Springe zur SiteSearch
  • Home
  • Themen
  • Aktuelle Ausgabe
  • Archiv
    • Heftarchiv
    • Meldungsarchiv
  • Produkte
  • Kataloge
  • Forum
  • Premium
    • Premium-Vorteile
    • E-Paper
    • GEB-Marktübersichten
    • Online-Archiv
    • GEB Fokus
    • Weiterbildungsdatenbank
    • Zeitschrift
    • Webinare
Specials
  • Förderung
  • Gebäudeenergiegesetz (GEG)
  • Podcasts
  • Webinare
  • Videos
  • Home
  • Expertenwissen
CO2-Abgabe: Heizen mit Gas und Öl verteuert sich 07.01.2022 | Druckvorschau
Wer mit Pellets und Sonne heizt, muss keine CO 2 -Abgabe zahlen.
© Ökofen Wer mit Pellets und Sonne heizt, muss keine CO 2 -Abgabe zahlen.

Am 1. Januar 2022 ist die CO2-Abgabe von 25 auf 30 Euro pro Tonne Kohlendioxid gestiegen. Sie macht das Heizen mit fossilen Brennstoffen teurer.

Heizungen mit erneuerbaren Energien sind nicht von der CO2-Abgabe betroffen. Wer dagegen eine Ölheizung nutzt, zahlt nun zusätzlich 1,6 Cent pro Liter Heizöl. Damit ist die Bepreisung des Treibhausgases von 7,9 Cent auf 9,5 Cent pro Liter gestiegen. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Eigentümerinnen und Eigentümer eines 150-Quadratmeter-Altbaus mit einem Verbrauch von 3.000 Litern Heizöl müssen demnach von 2021 bis 2025 Zusatzkosten von insgesamt rund 1.800 Euro einkalkulieren. Über die gesamte Betriebsdauer einer fossilen Heizung von 20 Jahren und mehr kommen auf sie künftig Mehrkosten von 21.000 bis 26.000 Euro zu.

CO2-Abgabe wird weiter steigen

Seit 2021 erhebt der Bund einen CO2-Preis für fossile Brennstoffe wie Erdgas, Flüssiggas und Heizöl und auf fossile Kraftstoffe wie Benzin und Diesel. Die Bepreisung wird bis 2025 jedes Jahr planmäßig erhöht: 2023 auf 35 Euro pro Tonne Kohlendioxid, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro. Umgerechnet auf den Liter Heizöl betragen die Zusatzkosten dann 17,4 Cent. In dem Preis ist die Mehrwertsteuer von 19 Prozent noch nicht enthalten. Für das Jahr 2026 hat die alte Bundesregierung einen Preiskorridor mit einem Mindestpreis von 55 Euro pro Tonne und einem Höchstpreis von 65 Euro festgelegt. Danach sollen weitere Erhöhungen folgen. Wie hoch sie ausfallen werden, ist aber noch unklar.

Szenario veranschaulicht die möglichen Zusatzkosten

Welche Kosten ab 2027 hinzukommen können, hat eine neue Studie von Oktober 2021 für das Bundesumweltministerium und das Bundesumweltamt ermittelt. Vier Institute – das Öko-Institut, das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES und das Thünen-Institut – haben die Untersuchung durchgeführt. Der Projektionsbericht ist mit den betroffenen Bundesministerien abgestimmt. Für die Zeit ab 2027 nehmen die Autorinnen und Autoren eine jährliche Preissteigerung von 15 Euro an. Die CO2-Abgabe steigt damit im Jahr 2027 auf 80 Euro und liegt im Jahr 2040 bei 275 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Quelle: Zukunft Altbau / jb

Bleiben Sie auf dem Laufenden in Sachen Energieberatung und Energiewende mit unserem Newsletter.

The link has been copied to the clipboard Teilen Link kopieren

Tags

CO2-BepreisungCO2-PreisEuroExpertenwissenHeizkosten

Weitere Inhalte

Im Jahr 2024 sank der Absatz von Wärmepumpen in 13 europäischen Ländern um durchschnittlich 23 %. Diese Länder machten 85 % des europäischen Wärmepumpenmarktes aus.
© EHPA

EHPA: Wärmepumpen­markt in Europa ein­gebrochen

Ludwig Friedl ist Vorsitzender der Bayrischen Energieagenturen und langjähriger Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg.
© Energieagentur Regensburg

„Die Wärmewende ist ein ökologischer und ökonomischer Erfolgsfaktor“

Bei der Sanierung einzelner Bauteile ist die Aufteilung der Kosten zwischen Mietern und Vermietern oft strittig.
© mitifoto - stock.adobe.com

KI-Tool soll Akzeptanz für Sanierungen erhöhen

© VLH

Privates E-Auto steuerfrei beim Arbeitgeber aufladen

© Bild: Dena
Gebäudereport

Bauwirtschaft in ­Zahlen

Der Verbrauch an Primärenergien in Deutschland wird 2025 voraussichtlich stagnieren oder leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Jahresprognose der AG Energiebilanzen geht von einem Gesamtverbrauch in Höhe von 10.553 Petajoule (PJ) beziehungsweise 360,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) aus.
© Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen

AG Energiebilanzen: Verbrauch 2025 möglicherweise stagnierend

Anmeldung und Registrierung

So melden Sie sich als Abonnent an, um Zugriff auf alle Zusatz-Inhalte zu bekommen.

Jetzt informieren

Noch kein Abo? Jetzt über alle Abo-Angebote informieren und Wissensvorsprung sichern.

Podcast Gebäudewende

Im Podcast spricht die Redaktion des Gebäude-Energieberater mit Wissenschaftlern, Planern, Architekten und Unternehmen über Themen rund um Energieberatung und Energieeffizienz in Gebäuden und Quartieren.

Jetzt reinhören.

Frage des Monats

Frage des Monats 2025-10

Welche Erfahrungen haben Sie mit Wohnungseigentümergemeinschaften gemacht?

Zum Fragenarchiv

Wissens-Check

Testen Sie Ihr Wissen und lernen Sie dazu! Jeden Monat stellen wir Ihnen vier Fragen aus dem GEB-Umfeld und erläutern die richtige Antwort.

Jetzt Wissen checken

Aktuelle Ausgabe

Heft 10-2025

Inhaltsverzeichnis Einzelheft bestellen 2 Ausgaben unverbindlich testen: Jetzt kostenlos testen!

Newsletter

Ja, ich möchte den GEB-Newsletter kostenlos abonnieren.

Jetzt abonnieren

Tag » Co2 Abgabe Gas