Ara AG - Wikipedia
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| ara AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1949 |
| Sitz | Langenfeld, |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 4092 (2024)[1] |
| Umsatz | 172 Mio. Euro (2024)[1] |
| Branche | Bekleidungsindustrie |
| Website | about.ara-shoes.com |
| Stand: 31. Dezember 2024 | |
Die Ara AG (Eigenschreibweise: ara) ist die Konzernobergesellschaft eines deutschen Schuhherstellers und -händlers mit Sitz in Langenfeld. Die Ara-Gruppe befasst sich mit der Beschaffung, der Produktion und dem Vertrieb von Damen-, Herren- und Kinderschuhen unterschiedlicher Marken.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ursprung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Unternehmen wurde 1949 als „ara Schuhfabrik GmbH“ in Solingen gegründet und befindet sich seither in Familienbesitz. 1951 zog das Unternehmen nach Langenfeld[2] und 1975 wurde die „ara Schuhfabrik GmbH“ in eine AG „ara Schuhfabriken AG“ umgewandelt.[3]
Im Jahr 1997 erwarb man 49,9 % der Anteile am österreichischen Schuhhersteller Legero; die restlichen 50,1 % blieben im Besitz der Familie Stolitzka.[4]
Ende 1998/Anfang 1999 entstanden aus der ursprünglichen „ara Schuhfabriken AG“ die Holding „ara AG“ sowie die „ara Shoes AG“ als operative Gesellschaft.[5] Zur gleichen Zeit integrierte Ara den Schuhhersteller Lloyd Shoes in die Gruppe.[6]
2009 übernahm Ara die Salamander GmbH und die Rechte an der Comicfigur Lurchi von der insolventen EganaGoldpfeil.[7]
Am 11. Mai 2010 verstarb der langjährige geschäftsführende Gesellschafter und Vorstandsvorsitzende der Ara-Gruppe, Robert Röseler.[8]
2011 folgte die Übernahme von 35 Filialen der österreichischen Schuhhandelskette Delka[9] sowie 2016 die Übernahme der Schuhhaus Klauser GmbH & Co. KG, einschließlich der Salamander Deutschland GmbH & Co. KG.[10]
Umstrukturierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab 2019 begann die Ara AG, ihre Marken und Produktionsstruktur umzubauen.[11] In der Folge der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie gab die Ara AG in 2023 bekannt, sich von den Beteiligungen Lloyd und Salamander zu trennen.[12] Davon betroffen waren auch die österreichischen Einzelhandelsaktivitäten um Salamander und Delka.[13] Die Salamander-Markenrechte gingen an die AstorMueller AG.[14] Die Salamander-Filialen und das Schuhhaus Klauser wurden von der Prime Footwear Investors AG übernommen.[15][16] Lloyd Shoes wurde 2024 an die Arklyz AG verkauft.[17]
Struktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Ara-Gruppe gehören Stand 2025 die wesentlichen Marken und Tochtergesellschaften Ara Shoes GmbH sowie eine Beteiligung an Legero und deren Tochtergesellschaften mit jeweils 49,9 %.[1]
Ara Shoes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ara Shoes GmbH, die das operative Geschäft der ursprünglichen in 1949 gegründeten Schuhfabrik betreibt und fortführt,[2] stellt vorwiegend Damen- und Herrenschuhe sowie Taschen und Accessoires her. Unter der Hauptmarke Ara werden verschiedene Produktlinien geführt. Zu den technischen Merkmalen zählen unter anderem die „High-Soft-Konstruktion“, das „Easy-in-Konzept“ sowie Modelle, die in zusätzlichen Weiten verfügbar sind oder mit austauschbaren Fußbetten ausgestattet werden.[18] Das Unternehmen vertreibt auch Modelle mit Gore-Tex-Ausstattung,[19] die wasserabweisend und atmungsaktiv sind sowie unter dem Namen Motion eine Linie im sportlich geprägten Bereich.[20][21] Das Unternehmen nutzt bei seiner Kanalstrategie unter anderem Onlinehandel, sogenannte „Concept Stores“, Partnerprogramme und ein Betreibermodell auf Basis des Konsignationsvertriebs und arbeitet mit dem Textilhandel zusammen.[18] Der Unternehmenssitz befindet sich am Stadtrand von Langenfeld.[18]
Legero
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Hauptartikel: LegeroFerner stellte die österreichische Legero-Gruppe, an der Ara mit 49,9 % beteiligt ist, ein wesentliches assoziiertes Unternehmen dar. Die Legero Schuhfabrik GmbH, Graz, vertreibt Freizeitschuhe für Damen und Herren sowie Kinderschuhe der Marken Legero, Superfit und Think!. Legero verfügt über Logistikzentren und Produktionsstätten in Österreich, Ungarn, Rumänien und Indien.[22]
Kennzahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ara-Gruppe beschäftigte 2024 rund 4.092 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 172 Millionen Euro. Im selben Zeitraum produzierten die Konzernunternehmen knapp 2 Millionen Paar Fertigschuhe in eigenen Produktionsbetrieben in Portugal, Indonesien und Indien. Ferner beschaffte der Konzern rund 1 Million Paar Schuhe von konzernfremden Unternehmen (jeweils ohne Legero).[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website der Ara Shoes GmbH
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d Ara AG, Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024, veröffentlicht im Unternehmensregister am 22. Januar 2026, abgerufen am 26. Januar 2026.
- ↑ a b Stephan Meisel: Ara AG. In: Rheinische Post. 24. April 2015.
- ↑ Eintragung. In: North Data. Abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Hans-Peter Siebenhaar: Der Weltverbesserer. In: Handelsblatt. 1. November 2018, S. 44.
- ↑ Dieter Clarius: Zehn Millionen Paar Schuhe. In: Rheinische Post. 6. August 1999.
- ↑ Harald Bartels: Ara-Gruppe trennt sich von Schuhhersteller Lloyd Shoes. In: Kreiszeitung. 1. Juli 2023, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Jelena Faber: Unternehmen: Salamander: Ara holt Wortmann mit ins Boot. In: Textilwirtschaft. 11. Januar 2010, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Langjähriger Ara-Chef Robert Röseler ist tot. In: Rheinische Post, 14. Mai 2010, abgerufen am 4. Februar 2017.
- ↑ Delka-Verkauf geht in die Schlussrunde. (Memento vom 31. Januar 2011 im Internet Archive) In: Wirtschaftsblatt, 27. Januar 2011.
- ↑ Anke Prokasky: Unternehmen: Salamander Deutschland verkauft. In: Textilwirtschaft. 18. April 2016, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Laura Klesper: Wir konzentrieren uns auf unsere starken Marken. In: Schuhkurier. 14. Dezember 2022, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Rüdiger Oberschür: Ara will Lloyd und Salamander verkaufen. In: FashionNetwork. 27. Juni 2023, abgerufen am 1. Juli 2023.
- ↑ Salamander und Delka ziehen sich vollständig aus Österreich zurück. In: DerStandard.at. 29. Juni 2023, abgerufen am 29. Juni 2023.
- ↑ Georg Kamnakis: AstorMueller übernimmt die Marke Salamander. In: Shoez. 31. August 2023, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Anne Rheingans: Aufatmen in Kornwestheim: Salamander-Outlet bleibt von Schließung verschont. In: Stuttgarter Nachrichten. 10. Oktober 2023, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Jule Scott: Schuhhändler Salamander und Klauser haben eine neue Investorin. In: Fashion United. 22. September 2023, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Rüdiger Oberschür: Arklyz AG schließt Übernahme von Lloyd ab. In: FashionNetwork. 23. Mai 2024, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ a b c Petra Steinke: Aras neuer Aufschlag. In: Schuhkurier. 35/2025, S. 16–19.
- ↑ Simone Reiner: Stärken stärken. In: Textilwirtschaft. 14. Februar 2019, S. 78.
- ↑ Dorothee Schmidt-Elmendorff: Die Marke Ara ist immer noch da. In: Rheinische Post. 23. Mai 2025, S. 28.
- ↑ Ara Shoes präsentiert die Key Styles für die Saison FS 2025. In: Fashion United. 4. Juli 2024, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Anja Probe: Top-Personalie: Neue Generation: Legero United erweitert Führungsspitze. In: Textilwirtschaft. 8. Januar 2025, abgerufen am 18. Dezember 2025.
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