Lebermetastasen: Ursachen, Behandlung & Mehr
Lebermetastasen: Untersuchungen und Diagnose
Besteht der Verdacht, dass sich bei Ihnen Lebermetastasen gebildet haben, ist ein Internist oder Onkologe der richtige Ansprechpartner.Bildergalerie
Gut für die Leber!
Christiane Fux Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für netDoktor ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele. Mehr Beiträge von Christiane Fux
Bild 1 von 12 Was die Leber mag
Die Leber spielt für unseren Stoffwechsel eine zentrale Rolle: Sie filtert das Blut, produziert Hormone, baut verschiedene Stoffwechselprodukte ab und speichert Nährstoffe. Eigentlich – denn oft macht der Mensch dem Organ das Leben schwer. Vor allem ein ungesunder Lebensstil und Umweltgifte schaden. Tun Sie Ihrer Leber daher mit folgenden Tipps etwas Gutes! Bitterstoffe machen die Leber glücklich. Denn sie steigern die Gallenproduktion und machen dadurch das Fett aus der Nahrung besser verträglich. Das entlastet die Leber. Besonders viel von den bitteren Bestandteilen finden Sie in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Chicorée, Radicchio, Endiviensalat, Artischocken, Kohl oder Löwenzahn. Kaffee ist ein tolles Getränk – zumindest für die Leber. Eine Meta-Studie konnte zeigen, dass der Wachmacher-Trunk das Risiko senkt, an Leberkrebs zu erkranken. Und zwar um immerhin 40 Prozent. Die Inhaltsstoffe im Kaffee aktivieren auch die Enzyme der Leber, so die Forscher. Die Probanden schlürften für diese Wirkung ein bis drei Tassen pro Tag. Verwenden Sie beim Kochen reichlich frische Kräuter und Gewürze. Rosmarin zum Beispiel. Die darin enthaltenen Polyphenole, ätherischen Öle und Mineralstoffe aktivieren den Gallenfluss, steigern die Durchblutung und unterstützen die Leber bei der Entgiftung. Auch Salbei ist gut für die Leber. Er wirkt krampflösend, entzündungshemmend und regenerationsfördernd. Sie kennen das bestimmt: Nach dem fettigen Schweinebraten machen sich Völlegefühl und lästiges Aufstoßen breit. Um die Fettverdauung zu fördern, probieren Sie statt des Verdauungsschnäpschens doch lieber einmal ein altbewährtes Hausmittel: Leberwickel. Einfach ein kleines Handtuch mit heißem Salzwasser tränken, auswringen und auf die Leber legen, Wärmflasche drüber, fertig! Nach ungefähr 30 Minuten können Sie das Ganze wieder entfernen. Verdauung ist für die inneren Organe schwere Arbeit. Deswegen ist es unter anderem für die Leber besser, wenn sie nicht mit riesigen Portionen „erschlagen“ wird. Essen Sie also lieber öfter am Tag und dafür kleinere Mengen. Die Leber hilft dabei, den Körper zu entgiften. Diesbezüglich macht ihr vor allem Alkohol zu schaffen. Darum gilt als Faustregel: Männer sollten nicht mehr als 20 Gramm Alkohol pro Tag zu sich nehmen, Frauen sogar nur 10 Gramm (das entspricht etwa einem Glas Wein). Neuere Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass bereits deutlich weniger schädlich ist. Wichtig ist auch, der Leber Freizeit zu gönnen, also nicht jeden Tag Alkohol zu trinken. Wer auf Dauer zu tief ins Glas schaut, bekommt die unangenehme Quittung: Die Leber verfettet (Fettleber) oder schrumpft (Leberzirrhose) sogar. Eine Fettleber kann sich aber auch durch zu fett- und kalorienhaltiges Essen bilden. Denn die Leber lagert gerne Fett ein, schließlich handelt es sich um einen sehr effizienten Brennstoff für schlechte Zeiten. Mittlerweile ist die Fettleber tatsächlich die häufigste Lebererkrankung in Deutschland. Das einfache Gegenmittel: Versuchen Sie sich gesund zu ernähren und frittieren oder braten Sie Ihr Essen nur selten. Nicht umsonst gilt Zigarettenkonsum als einer der Risikofaktoren für Leberkrebs. Denn das Organ hat auch mit der Entgiftung beim Rauchen zu tun. Besonders in Kombination mit Alkohol erhöht Rauchen die Wahrscheinlichkeit für eine Leberzirrhose oder Fettleber. Darum: Lassen Sie lieber die Finger von den Glimmstängeln und versuchen sie, auch möglichst wenig passiv zu rauchen. Sie leiden bereits unter einer Fettleber? Die gute Nachricht: Die Leber hat hervorragende Regenerationsfähigkeiten. Um die sogenannte nichtalkoholische Fettleber schnell in den Griff zu kriegen, ist vor allem eine radikale Reduktion der Kohlenhydrate in der Nahrung wirksam. Zu den Kohlenhydraten gehören neben Zucker und Süßigkeiten auch alle Mehlprodukte sowie Obst, Kartoffeln und Reis. Regelmäßige Bewegung ist jetzt ebenfalls angeraten. Sich zu bewegen tut nicht nur Menschen gut, die schon Probleme mit der Leber haben. Grundsätzlich gilt: Sportliche Aktivität, etwa fünf Stunden pro Woche, halten Sie und Ihre Leber fit. Denn dadurch werden unter anderem die Durchblutung und auch der Stoffwechsel verbessert. Schmerzen? Fieber? Viele greifen dann schnell zu Paracetamol. Das birgt gewisse Gefahren, denn wer zu viel von den Pillen schluckt, riskiert ein Leberversagen. Mediziner fordern sogar eine Rezeptflicht für das Medikament. Achten Sie also darauf, Paracetamol keinesfalls zu hoch zu dosieren und fragen Sie im Zweifel lieber nochmal bei Ihrem Arzt nach. Der Arzt oder die Ärztin wird Sie zunächst zu Ihrer Krankengeschichte befragen (Anamnese). Dabei stellt man Ihnen möglicherweise folgende Fragen: Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung. Dann wird mithilfe bildgebender Verfahren nach Lebermetastasen und gegebenenfalls nach dem Primärtumor gesucht. Welche Verfahren in welcher Reihenfolge durchgeführt werden, entscheidet man im Einzelfall. Zur Verfügung stehen folgende Möglichkeiten: Die Entnahme und Analyse von Gewebeproben aus der Leber ist keine Standarduntersuchung zur Abklärung möglicher Lebermetastasen. Eine solche Leberbiopsie wird nur in bestimmten Fällen durchgeführt, etwa wenn die Bildgebung kein klares Ergebnis geliefert hat oder zur Therapieplanung die Krebszellen auf bestimmte Eigenschaften hin untersucht werden müssen (auf manche Therapieverfahren spricht ein Tumor nur an, wenn er über gewisse Eigenschaften verfügt, z.B. Bindungsstellen für bestimmte Botenstoffe). Hinweis:Vor Behandlungsbeginn können weitere Untersuchungen notwendig sein, zum Beispiel Blutuntersuchungen. Zum Inhaltsverzeichnis
Bild 2 von 12 Schön bitter
Bild 3 von 12 Kaffee für die Leber
Bild 4 von 12 Die Leber mag es würzig
Bild 5 von 12 Leberwickel als Wellnessbehandlung
Bild 6 von 12 Kleine Portionen
Bild 7 von 12 Nicht zu viel Alkohol
Bild 8 von 12 Fett nur in Maßen
Bild 9 von 12 Rauchen greift die Leber an
Bild 10 von 12 Wenig Kohlenhydrate
Bild 11 von 12 Aktiv für die Leber
Bild 12 von 12 Achtung bei Paracetamol
Von Medizinredakteurin Anamnese
Körperliche Untersuchung und Bildgebung
Biopsie
Từ khóa » C78.7v
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